Hebräisches Alphabet

Erkunde die 22 hebräischen Buchstaben, höre ihre Namen, kopiere jedes Zeichen und vergleiche die fünf Formen am Wortende.

22 Buchstaben · Rechts-nach-links-Schrift · 5 Endformen

Hebräische Buchstaben

Alef

ʾ · /ʔ ~ ∅/

Im modernen Hebräisch meist stumm, kann aber einen Glottisschlag markieren oder einen Vokal tragen

Bet

b / v · /b ~ v/

Mit Dagesch als b, ohne Dagesch als v ausgesprochen

Gimel

g · /ɡ/

Dalet

d · /d/

He

h · /h/

Vav

v / o / u · /v ~ o ~ u/

Steht als Konsonant für v und kann als Vokalbuchstabe o oder u markieren

Zayin

z · /z/

Het

kh · /χ/

Tet

t · /t/

Yod

y / i · /j ~ i/

Kaf

k / kh · /k ~ χ/

Mit Dagesch als k, ohne Dagesch als kh ausgesprochen

Lamed

l · /l/

Mem

m · /m/

Nun

n · /n/

Samekh

s · /s/

Ayin

ʿ · /ʔ ~ ∅/

Im modernen israelischen Hebräisch oft stumm; andere Traditionen bewahren einen Konsonantenlaut

Pe

p / f · /p ~ f/

Mit Dagesch als p, ohne Dagesch als f ausgesprochen

Tsadi

ts · /ts/

Qof

k · /k/

Resh

r · /ʁ ~ r/

Shin

sh / s · /ʃ ~ s/

Der rechte Punkt steht für sh; der linke für s, dann heißt der Buchstabe Sin

Tav

t · /t/

Endformen

Kaf am Wortende

kh · /χ/

Mem am Wortende

m · /m/

Nun am Wortende

n · /n/

Pe am Wortende

f · /f/

Tsadi am Wortende

ts · /ts/

Die Entwicklung des hebräischen Alphabets

Hebräisch verwendet ein rechts-nach-links laufendes Konsonantenschriftsystem, das von alten nordwestsemitischen Schriften abstammt. Die heute verwendeten quadratischen Buchstabenformen entwickelten sich aus der aramäischen Schrift und wurden im jüdischen Schreiben zum Standard.

Modernes Hebräisch verwendet 22 Grundbuchstaben. Funf Buchstaben haben am Wortende eine eigene Form, während die Vokalpunkte namens niqqud in alltäglichen Texten meist weggelassen werden.

Quellen und weiterführende Literatur

Buchstabennamen und Lautwerte folgen kompakten Lernreferenzen für modernes Hebräisch; die Aussprache variiert je nach Tradition und Kontext.